Samstag, 28.11.2020 15:42 Uhr

Carl F.W. Borgward IG e.V. Treffen in Witten

Verantwortlicher Autor: Peter Schlusnus Herdecke, 04.09.2020, 07:34 Uhr
Presse-Ressort von: Peter Schlusnus Bericht 5225x gelesen
Goliat Dreirad Transporter
Goliat Dreirad Transporter  Bild: Peter Schlusnus

Herdecke [ENA] Das Carl F.W. Borgward IG e.V. fand in der Zeit vom 28.- bis 30. August 2020 in Witten an der Ruhr statt. Gut besucht war das LWL Museum mit Tagesgästen und Besuchern der Oldtimer. Unter den strengen Regeln der Coronapandemie konnten die Beucher sich die alten "Schätzchen" anschauen.

Carl Friedrich Wilhelm Borgward (* 10. November 1890 in Altona/Elbe; † 28. Juli 1963 in Bremen) war ein deutscher Ingenieur und Unternehmer. Der von Carl F. W. Borgward geschaffene Automobilkonzern war in den 1950er Jahren größter Arbeitgeber Bremens. Das Unternehmen mit den Marken Borgward, Hansa, Goliath und Lloyd ging 1961 in die Insolvenz. Mache aus der damaligen Zeit sind der Auffassung, die Automobile waren zu gut und damit zu teuer. Das musste so enden. Schade, denn die Fahrzeuge waren in der Entwicklung vielen anderen Herstellen seiner Zeit voraus. Von Kleinstwagen über den Lastwagen bis zur Luxusmobil war alles im Programm.

Carl Friedrich Wilhelm Borgward (* 10. November 1890 in Altona/Elbe; † 28. Juli 1963 in Bremen) war ein deutscher Ingenieur und Unternehmer. Der von Carl F. W. Borgward geschaffene Automobilkonzern war in den 1950er Jahren größter Arbeitgeber Bremens. Das Unternehmen mit den Marken Borgward, Hansa, Goliath und Lloyd ging 1961 in die Insolvenz. Mache aus der damaligen Zeit sind der Auffassung, die Automobile waren zu gut und damit zu teuer. Das musste so enden. Schade, denn die Fahrzeuge waren in der Entwicklung vielen anderen Herstellen seiner Zeit voraus. Vom Kleinstwagen über den Lastwagen bis zum Luxusmobil war alles im Programm.

Als cleverer Geschäftsmann gründete er, um mehr Rohstoffzuteilungen zu erhalten, 1949 drei Einzelfirmen: Carl F. W. Borgward G.m.b.H. Automobil- und Motoren-Werke, Goliath-Werk G.m.b.H. und die Lloyd Maschinenfabrik G.m.b.H. Aus allen drei gingen Fahrzeuge mit den gleichem Namen hervor. Die Firmengruppe, zu der später ein Lkw-Werk, die Leichtmetallwerke Uphusen und noch diverse Verkaufs- und Finanzgesellschaften dazukamen, fasste er 1954 in einer Holding als Einzelpersonengesellschaft Dr. Carl F.W. Borgward zusammen.

Als cleverer Geschäftsmann gründete er, um mehr Rohstoffzuteilungen zu erhalten, 1949 drei Einzelfirmen: Carl F. W. Borgward G.m.b.H. Automobil- und Motoren-Werke, Goliath-Werk G.m.b.H. und die Lloyd Maschinenfabrik G.m.b.H. Aus allen drei gingen Fahrzeuge mit den gleichem Namen hervor. Die Firmengruppe, zu der später ein Lkw-Werk, die Leichtmetallwerke Uphusen und noch diverse Verkaufs- und Finanzgesellschaften dazukamen, fasste er 1954 in einer Holding als Einzelpersonengesellschaft Dr. Carl F.W. Borgward zusammen.

Drei auf einen Streich
Familientransporter
Der sportliche Typ

Seine Vorliebe für prestigeträchtige und aufwändige Produkte, die letztlich nur Kosten verursachten, wie die Entwicklung zweier Hubschrauberprototypen und des Oberklassewagens Borgward P 100 mit Luftfederung für 30 Mio. DM, führten im Laufe des Jahres 1960 in die Krise. Die Entwicklung des 1959 vorgestellten neuen Kompakt-Modells Lloyd Arabella und der Aufbau von neuen Produktionseinrichtungen bei den Lloyd-Motoren-Werken hatten weitere 27 Mio. DM gekostet. Die Kalkulation des Kleinwagens, der dem Borgward-Konzern neue Einnahmen bringen sollte, erwies sich als fehlerhaft. Die Stückzahl von rd. 200 Wagen pro Tag wurde nur kurz erreicht, und da der Markt den höheren Verkaufspreis nicht akzeptierte, steuerte Borgward auf die Pleite zu.

Die glücklosen und dilettantisch angegangenen Verkaufs- und Sanierungsmaßnahmen des vom Bremer Senat beauftragten Münchener Wirtschaftsprüfers, der ab 1960 Aufsichtsratsvorsitzender beim Konkurrenten BMW war, endeten im Herbst des Jahres 1961 mit dem Konkurs der Borgward-Gruppe. Die übrig gebliebenen 18.000 Arbeitsplätze in Borgwards Werken gingen verloren, und die einzelnen Teile des ehemaligen Konzerns wurden schrittweise verkauft. Borgward war damit am Ende der Automobilproduktion angekommen. Er starb 1963 in Bremen.

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